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Highlights

Erleben Sie kulturelle und landschaftliche Höhepunkte in Spaniens südlichster autonomer Region. Von den höchsten Bergen bis zu den traumhaften Mittelmeer- und Atlantikstränden. Andalusien ist eine Region mit reichhaltiger Geschichte von der Steinzeit bis in die Neuzeit. Von den arabischen und maurischen Wurzeln bis zu den umfangreichen christlichen Einflüssen.

Hier finden Sie einige interessante Sehenswürdigkeiten Andalusiens. Zu diesen Highlights lohnt sich auf jeden Fall ein kleiner oder auch größerer Besuch.

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© Thomas Zuberbuehler / Wikimedia Commons

Costa Blanca

Unzählige Touristen wählen immer noch Costa Blanca für Ihren Urlaub aus. Wenn Sie Ihrem Urlaub an der Mittelmeerküste ausspannen oder lieber ländlichen Tourismus genießen möchten, bietet Ihnen die Costa Blanca alles was Ihr Touristenherz begehrt.

Sie können hier auch Ferienhäuser und Ferienwohnung Costa Blanca finden

Das ganzjährige milde Klima macht die Gegend bei Touristen aus dem Norden so beliebt. Die verschiedenen Regionen der Costa Blanca wecken die Neugier der Besucher wegen ihrer Traditionellen Feste, der sehr schönen Landschaften, ihren Sehenswürdigkeiten und ihrer interessanten Geschichte- für jeden Geschmack ist etwas dabei. Lassen Sie sich von der Spanischen Kultur verführen.

Für Sportfanatiker wird eine Vielzahl von Sportlichen Aktivitäten angeboten, u.a. Golfen, Surfen, Windsurfing, Wandern und vieles mehr.

© Cyntia Motta /WIKIMEDIA COMMONS

Kathedrale von Sevilla


Die Kathedrale von Sevilla (Santa María de la Sede) ist die größte gotische Kirche der Welt und zugleich die viertgrößte Kirche der Welt. Sie wurde 1401–1519 erbaut, steht seit 1928 unter Denkmalschutz und gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Auf dem Minarett der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert, wurde die Kathedrale konstruiert. Damals war es der höchste Turm der Welt. Sein christlicher Glockenturm wurde von Hernán Ruiz in 1568 angebaut. Heute hat der Turm eine tatsächliche Höhe von 97,5 Metern und ist durch eine übermäßige bronzefarbene Wetterfahne gekrönt. Von ganz oben hat man einen wunderschönen Blick über das Panorama der Stadt.

Für eine Besichtigung der Kathedrale mit Giralda wird ein Betrag von 8,00 € verlangt.

© Julo /WIKIMEDIA COMMONS

Maestranza Stierkampfarena


Die Maestranza Stierkampfarena Sevillas wurde von 1761 bis 1881 gebaut. Sie hat eine weiss und ocker gestrichene barocke Fassade. Über den Sperrsitzen befindet sich ein auf marmornen Säulen gestütztes Dach, welches dieser Stierkampfarena eine besondere Note verleiht.

Die weniger glücklichen enden in der hauseigenen Krankenstation, die sich neben dem Eingang zum Stiekampfmuseum befindet, in dem auch ein von Picasso bemalter Überhang ausgestellt wird.

Die Stierkampfsaison beginnt am Palmsonntag und dauert bis zum letzten Tag der Feria de Abril Sevillas (Frühlingsfest, vom 28.04.2009 bís zum 03.05.2009). Danach gibt es noch einige wenige bis Oktober, jeweils an einem Sonntag nachmittag. Die Eintrittskarten kann man dort (falls vorhanden) am offiziellen Schalter kaufen, oder auf dem Schwarzmarkt um das Gebäude herum.

Sevillas Maestranza wird, zusammen mit Las Ventas in Madrid, als die wichtigste Stierkampfarena Spaniens betrachtet. Sie fasst mehr als 12.500 Zuschauer.

© Anna Cervova / PUBLICDOMAINPICTURES

Torre del Oro in Sevilla


Die Torre del Oro (deutsch: Goldturm) steht in Sevilla, Spanien. Es handelt sich ursprünglich um einen militärischen Turm, der aber vom Rest der eigentlichen Stadtmauer von Sevilla getrennt steht. Seinen Namen leitet er aus einer primitiven Kachelbekleidung ab, die in der Sonne goldene Reflexe zeigt.

Der Turm wurde im ersten Drittel des 13. Jahrhundert im Auftrag des Gouverneurs Abù l-Ulà errichtet. Er hat zwölf Seiten und von seiner Basis aus wurde seinerzeit eine schwere Kette unter Wasser auf die andere Seite des Flusses Guadalquivir zum weniger bedeutenden Turm, Torre de la Fortaleza, geführt. Auf diese Weise konnte man den Hafen von Sevilla gegen Schiffe, die stromaufwärts fahren wollten, schützen. Es sollte Ramón de Bonifaz jedoch gelingen, die Kette mit der kastilischen Flotte zu durchbrechen, der somit Ferdinand III. 1248 half, Sevilla zu erobern. Das obere runde Endstück des Turmes wurde im Jahr 1760 durch Sebastián Van der Borcht hinzugefügt.

Im Mittelalter diente der Turm außerdem als Gefängnis; ferner als geheime Lagestätte für Edelmetalle, welche in regelmäßigen Abständen von der spanischen Silberflotte aus den Kolonien in Übersee herbeigeschifft wurden. Diese Funktion könnte eine weitere Ursache für seine Namensgebung sein.

Heutzutage beherbergt die Torre del Oro ein Schifffahrtsmuseum mit Stichen, Seekarten, Modellen, alten nautischen Instrumenten sowie anderen historischen Dokumenten.

© Stino / WIKIPEDIA

Alhambra (El Partal)


Die Alhambra in Granada ist eine ummauerte königliche Stadt (Medina).In der Alhambra waren alle zu besitzen und notwendige Services für die Bevölkerung, die dort lebte: Moscheen, Schulen, Fabriken, usw.

Die ersten historischen Dokumente, die über die Alhambra bekannt sind, datieren vom 9. Jahrhundert als in 889 Sawwar ben Hamdun mußte Schutz im Alcazaba suchen und mußte es wegen der Zivilkämpfe reparieren, die das Kalifat von Cordova zerstörten, dem Granada dann gehörte.

Die Alhambra war wegen seiner rötlichen Mauere sogenannt (auf Arabisch, ("qa’lat Al-Hamra ’" bedeutet rotes Schloß). Es befindet sich auf das Hügel Al-Sabika, auf der linken Bereich des Flusses Darro, auf westlich von der Stadt von Granada und vor den Nachbarschaften von Albaicin und von Alcazaba. Der Komplex der Denkmäler hat auch gegenüber von dem Alhambra, umgeben durch Obstgärten und Gärten, dem einen unabhängigen Palast war, wo die Granadine Könige sich entspannten, das Generalife.

Die Alhambra, das Generalife und das älteste Stadtviertel von Granada Albayzín sind seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO.

© El Quijote / WIKIMEDIA COMMONS

Thermalquellen von Alhama in Granada


Das namensgebende Bad ist die Hauptattraktion Alhamas. Es liegt etwa 1,5 km außerhalb der Stadt am gleichnamigen Fluss Río Alhama, flussabwärts.

Das Bad ist in einen Hotelkomplex integriert, Zugang (mit Führung) bekommt man gegen ein geringes Entgelt. Zu sehen sind die modernen Badeanlagen sowie Reste des römischen Bades und das arabische Bad, welches über einer Quelle, aus der kontinuierlich 47° heißes Wasser sprudelt, errichtet ist. Der Badebetrieb ist den Hotelgästen vorbehalten, das arabische Bad selbst gar nicht zur Benutzung zugänglich.

Außerhalb des Hotels ist am Ufer des Flusses ein Bassin eingerichtet, in welches das heiße Wasser aus der Quelle fließt. Hier ist der Badebetrieb frei. Ein abkühlendes Bad im Fluss empfiehlt sich allerdings aus hygienischen Gründen nicht.

© Daniel Csorfoly / WIKIMEDIA COMMONS

Königliches Schloss Alcázar in Sevilla


Das Königliche Schloss ist eine monumentales Ensemble, sein Ursprung geht zurück bis ins hohe Mittelalter. Es stellt das wichtigste Zivilgebäude von Sevilla dar. Die Mauern, die das Schloss umgeben, können SIe vom Triumphplatz aus bestaunen, sie wurden im 10. Jahrhhundert errichtet.

Der gepflasterte Innenhof gehört zum Almohade-Zeitalter, aus den Jahren 1147 bis 1237. Die Ornamentierung diente als Inspiration für die späte Nazarí Architektur. Das Königliche Schloss liegt am Triumphplatz, neben den indischen Archiven, dem Museum für zeitgenössische Kunst und der Kathedrale.

© Seville Tourism Bureau

Das Indienarchiv und die Kathedrale


Das "Indienarchiv" ist ein Zentralarchiv des spanischen Staates, das Dokumente mit Bezug zum spanischen Kolonialreich sammelt.

Es ist im Gebäude der ehemaligen Börse von Sevilla - der Casa Lonja de Mercaderes - untergebracht und gilt als das umfassendste und bedeutendste Archiv für die spanische Kolonialzeit. 1987 wurden sowohl das Gebäude selbst als auch der Archivbestand von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Mezquita, Moschee von Córdoba


Die Mezquita Catedral ist die Kathedrale von Córdoba (offizieller Name: Mariä Empfängnis Kathedrale), die als Moschee zu den Zeiten des maurischen Spaniens in mehreren Bauabschnitten durch die Emire und Kalifen von Córdoba in hunderten von Säulen-Doppelbögen immer wieder erweitert wurde.

Mit ca. 23.000 m² ist die Mezquita die drittgrößte ehemalige Moschee der Menschheitsgeschichte und die größte ehemalige Moschee auf europäischem Boden und gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Mit dem Bau der Mezquita wurde 784 unter der Aufsicht von Abd ar-Rahman I., dem ersten umayyadischen Emir von Córdoba, begonnen. In den zwei folgenden Jahrhunderten wurde sie erweitert. Abd ar-Rahman III. gab ein neues Minarett in Auftrag, Al-Hakam II. vergrößerte das Gebäude und verschönerte die Mihrab. Die letzten Erweiterungen wurden durch den Wesir Al-Mansur Ibn Abi Aamir 987 vorgenommen. Die Mezquita war die prächtigste der Moscheen der Stadt. Córdoba wurde in den folgenden Jahrhunderten häufig erobert, und auf jede Eroberung folgten Veränderungen der Architektur.

Das beeindruckendste Merkmal des Gebäudes sind die übereinanderliegenden Doppelbögen, die auf 856 Säulen aus Jaspis, Onyx, Marmor und Granit ruhen. Die Säulen stammen aus dem vorher an dieser Stelle stehenden römischen Tempel, sowie von anderen römischen Gebäuden aus der Provinz Baetica. Diese Gestaltung erzeugt einen besonderen Raumeindruck. Die Mezquita ist daher heute noch eines der berühmtesten Bauwerke Spaniens.

Neben den rot-weißen, hufeisenförmigen Bögen besitzt die Mezquita eine geschnitzte Holzdecke und reich verzierte vergoldete Gebetsnischen. Die heutige Ausdehnung erlangte das Gebäude mit der Erweiterung der Außenschiffe und des Orangenhofes (spanisch: Patio de Naranjas).

© Individua / WIKIMEDIA COMMONS

Ruinen der Medina Azahara


Medina Azahara "die Stadt der Zahra", ursprünglich gewidmet einer Konkubine namens az-Zahra des Abd ar-Rahman III. 936 und von ihm in Auftrag gegeben. Sie liegt ungefähr 8 km westlich von Córdoba an einer Hanglage, mit einem wunderschönen Blick auf das Tal und Córdoba selbst. Die Anlage ist als Ruine erhalten, mit einigen prominenten Gebäuderesten.

Die Erbauung der Palaststadt beginnt im Jahre 936, unter der Aufsicht des Meisterarchitekten Maslama ibn Abdallah. Im Jahr 945 vollzieht sich der Umzug des Hofes von Córdoba in diese Stadt, die zu diesem Zeitpunkt bereits über die Aljama-Moschee (941) verfügt. Die Münzprägestätte wird ca. 947-948 hierhin verlegt. Dennoch dauert die endgültige Fertigstellung bis zur Herrschaft von Al-Hakam II.. Dies erklärt auch die stilistischen Unterschiede zwischen dieser Stadt und der Erweiterung der Moschee von Córdoba, die von diesem Sohn und Nachfolger Al-Nasirs in Auftrag gegeben wurden.

Die Palastanlage befindet sich auf einem Ausläufer der Sierra Morena, am Fuße des Berges Yebel al-Arus (Berg der Neuvermählten) und vis-à-vis des Guadalquivir-Tales. Die Anlage ist deshalb in Terrassen gegliedert, wobei die oberste die des Kalifen war, die darunter liegende die der Verwaltungsbeamten (Haus des Wesirs, Leibgarde, Salón Rico, Verwaltungsabteilungen, Gärten etc.). Wiederum eine Ebene tiefer liegt die eigentliche Stadt mit Wohnhäusern, Werkstätten und der Moschee Aljama, die durch eine Mauer von den beiden zuvor genannten Palastbereichen getrennt war.

© Calapito / WIKIMEDIA COMMONS

Alcazaba in Almería


Adb ar-Rahman III. ordnete ihren Bau im Jahr 955 auf den Ruinen einer früheren Feste an.

Der Alkazar ist ein Palast arabischen Ursprungs. In Almería ist er in drei Bereiche gegliedert. Der erste umfasst die Wohnräume und Bäder. Heute ist dieser früher bebaute Bereich eine Gartenanlage. Darin sind besonders die Bastion El Saliente, die Mauer Muro de la Vela und die 1763 gegossene Glocke Santa María la Mayor hervorzuheben. Der zweite Bereich war den höfischen Räumlichkeiten vorbehalten. Das Zisternenhaus der Kalifen, Los Aljibes, ist im Rahmen des Gesamtkomplexes mit am besten erhalten. Besonders sehenswert sind zudem die Kapelle im Mudéjar-Stil, das Badehaus der Truppe und ein typisch islamisches Wohnhaus, das von seinem noch vorhandenen Sockel ausgehend wieder aufgebaut wurde. Früher stand an dieser Stelle der Almotacín-Palast. Im dritten Bereich befinden sich die Reste einer von den Katholischen Königen nach der Einnahme der Stadt im Jahr 1489 errichteten Burg mit Burghof. Ihre Hauptelemente sind der Bergfried, der Turm La Noria del Viento und der Pulverturm. Die andalusische Regionalregierung erklärte die Anlage 1989 zum Kulturhistorischen Denkmal.

© Teacher Traveler / FLICKR

Museo Picasso Málaga


Das Museo Picasso in Málaga (Andalusien, Spanien) präsentiert in den Räumlichkeiten des Palacio de Buenavista unweit des Geburtshauses von Pablo Picasso im Zentrum der Stadt mit mehr als 200 seiner Werke, sowohl Gemälden als auch Skulpturen und Keramiken, einen Überblick über sämtliche Schaffensperioden des Künstlers.

Pablo Picasso (* 25. Oktober 1881 in Málaga; † 8. April 1973 in Mougins, Frankreich) war ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer; er ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Sein umfangreiches Gesamtwerk von mehr als 15.000 Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Plastiken und Keramiken hatte großen Einfluss auf die Kunst der Moderne. Picassos Werk ist geprägt durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen.

Zu Picassos bekanntesten Werken gehören das präkubistische Gemälde Les Demoiselles d’Avignon (1907) und das monumentale Guernica (1937), eine künstlerische Umsetzung der Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs. Das Motiv der Taube auf dem Plakat, das er im Jahr 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress entwarf, wurde weltweit zum Friedenssymbol.

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Römisches Theater von Cadiz


Unter Phöniziern und Karthagern wurde Cádiz (damals Gadir) zu einem blühenden Handelszentrum. Nach den Punischen Kriegen übernahmen die Römer die Stadt und änderten sogleich den Namen; aus Gadir wurde Gades.

Das römische Theater, heute zur Hälfte ausgegraben und restauriert, erinnert noch an die Bedeutung der Stadt, die im römischen Reich eine wichtige Rolle spielte. Cicero hob in seiner Verteidigungsrede für den in Cádiz geborenen Balbus das Prestige dieser damaligen ‚Weltstadt‘ deutlich hervor.

Das römische Theater von Cadiz ist von seinen äußeren Abmessungen her das größte der Gebäude seiner Art in Spanien. Es ist auf der Halbinsel das Älteste, konstruiert durch Balbo als Teil der Städtebauentwicklung einer neuen römischen Stadt. Ein vollständiger mittelalterlicher Stadtteil und die spätere Entwicklung nahmen Ihren Ursprung an diesem Theater.

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Römische Ruinen Baelo Claudia


Die archäologische Lagerstätte Baelo Claudia liegt in der Bucht von Bologna, innerhalb des natürlichen Parks der Straße. Bis Tarifa sind es ungefähr 12 Kilometern Entfernung. Hier finden wir die Überreste einer römischen Stadt, von welcher die repräsentativsten Elemente noch erhalten sind und einen guten Eindruck über den Aufbau der Stadt vermitteln.

Die römische Stadt von Baelo Claudia wird das erste Mal in den Geschichtsbüchern zum Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. erwähnt. Sie verdankt ihre Existenz hauptsächlich dem Handel mit Nordafrika. Gehandelt wurde mit den Früchten des Meeres, wie z.B. Fischen und dem Garum einer salzigen Soße. So gelang die Stadt zu damaligem Reichtum. Der Kaiser Claudius (41 – 54 n. Chr.) gewährte der Stadt den Status einer römischen Stadtgemeinde.

Charakteristisch für römische Stadtgemeinden war eine ausgeprägte Infrastruktur an städtischen Einrichtungen. So fanden wir eine Mauer, einen Staatsplatz (Forum), einen Justiz Palast (juristische Basilika), ein Kapitol (Tempel von Juno, Jupiter und Minerva und der der ägyptischen Göttin Isis). Ergänzt wurden die Einrichtungen durch die Kurie oder den lokalen Senat, die Geschäfte (Tabernae), den Markt (macellum), die Thermen (termae) und das Theater.

Der wirtschaftliche Bedeutungsverlust begann in der Mitte des 2. Jahrhundert n. Chr.. Eine wesentliche Ursache war ein Erdbeben, welches einen großen Teil der Stadt zerstörte und auch den Abschwung einleitete. Die Stadt genoß eine leichte Erholung im 3. Jahrhundert. Definitiv verlassen wurde sie laut den Geschichtsschreibern im 7. Jahrhundert.

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Statue von Christoph Kolumbus


Am östlichen Ende der Stadt, auf der Landzunge Punta del Sebo, wurde 1929 ein von der amerikanischen Bildhauerin Whitney entworfene Statue zu Ehren Kolumbus' errichtet. Es ist ein Geschenk des Amerikanischen Staates an das spanische Volk.

Die Statue steht genau an der Stelle wo Rio Tinto und Rio Odiel zusammen fließen. Unweit von hier startete Kolumbus in Richtung Indien und entdeckte Amerika.

Kolumbus stach am 3. August 1492 mit seinem Flaggschiff, der Karacke Santa Maria, sowie den beiden Karavellen Niña und Pinta von Palos de la Frontera bei Huelva aus in See. Die Karavellen wurden von den Brüdern Martín Alonso und Vicente Yáñez Pinzón aus Palos bereitgestellt und kommandiert.

Die Statue schaut in Richtung Süden, der heutigen Hafenausfahrt. Kolumbus allerdings nahm eine alte, heute nicht mehr existierende Hafenausfahrt in westlicher Richtung. An jeder Ecke der Statue sind Figuren in den Stein gemeißelt. Darunter die mexikanischen Könige, die spanische Krone und die katholische Kirche.

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Nationalpark von Doñana


Die biologische Artenvielfalt dieses Nationalparks gründet auf den verschiedenen Ökosystemen, die sich hier herausgebildet haben. Der Park ist von extremer Horizontalität geprägt. Die hügelige Landschaft der Sandbänke geht in das morastige Küstengebiet über, welches vielen Zugvögeln Schutz bietet und deshalb von außerordentlichem Wert für die Natur ist. Die Vegetation ist von verschiedenen Ökosystemen bestimmt (Dünen, sandige Böden, Süßwasser, Lagunen...). Der Nationalpark Doñana beherbergt eine Vielzahl an Tierarten, wobei das Vogelvorkommen hervorzuheben ist. Es gibt aber auch Pardelluchse (Lynx pardina), die als endemische fleischfressende Tierart zum Wahrzeichen des Parks geworden sind.

Besucherinformation:
In der Umgebung des Parks gibt es mehrere Besucherzentren, in denen man den Besuch beantragen und organisieren kann. Eines davon befindet sich in der Provinz Sevilla, eines in der Provinz Cádiz und drei in der Provinz Huelva. Führungen beginnen am Besucherzentrum El Acebuche (Anschrift: Centro de Visitantes El Acebuche, Plaza Acebuchal, 22, El Rocío-Huelva).

Auch auf der spanischen Insel Mallorca kann man zahlreiche Naturparks bestaunen. Eine passende Mallorca Ferienwohnung finden Sie hier.