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Beliebte Urlaubsregionen und Urlaubsorte der Region Andalusien
Hier finden Sie eine Übersicht über die Ferienorte und Urlaubsorte der Region Andalusien für Ihren nächsten Urlaub.Provinz Almería
Provinz Almería
Die Provinz Almería ist eine der acht Provinzen der Autonomen Region Andalusien in Südspanien. Sie grenzt an die ebenfalls andalusische Provinz Granada, sowie an die Region Murcia und an das Mittelmeer. Der Name der Hauptstadt ist ebenfalls Almería.
Almería hat eine lange Geschichte, die durch die Anwesenheit verschiedener Zivilisationen geprägt ist. Schon aus der Altsteinzeit gibt es, ebenso wie aus der Jungsteinzeit Spuren (z. B. Höhlenmalereien). Die ältesten Funde stammen aus den Höhlen Cuesta del Rio Claro und Zájara I. Jüngere wurden in den Höhlen Cueva de Ambrosio, Zájara II, Humosa, Serrón und La Palica sowie in Carboneras gemacht.
Ab 5000 v. Chr. finden sich neolithische Spuren (Ware der Cardial- oder Impressokultur) von Cabecicos Negos (bei Vera) und auf dem Cerro de los López. Die Almeriakultur gestaltet den Übergang zur Metallzeit. Die älteste "Stadt" der Provinz, Los Millares, entstand im Metallzeitalter und hatte bereits über 1.000 Einwohner, deren Kultur auf der Kupferverarbeitung basierte. Gegenstände aus diesem Ort verbreiteten sich während des 3. Jahrtausend vor Chr. über einen großen Teil der Iberischen Halbinsel.
Almería hat eine lange Geschichte, die durch die Anwesenheit verschiedener Zivilisationen geprägt ist. Schon aus der Altsteinzeit gibt es, ebenso wie aus der Jungsteinzeit Spuren (z. B. Höhlenmalereien). Die ältesten Funde stammen aus den Höhlen Cuesta del Rio Claro und Zájara I. Jüngere wurden in den Höhlen Cueva de Ambrosio, Zájara II, Humosa, Serrón und La Palica sowie in Carboneras gemacht.
Ab 5000 v. Chr. finden sich neolithische Spuren (Ware der Cardial- oder Impressokultur) von Cabecicos Negos (bei Vera) und auf dem Cerro de los López. Die Almeriakultur gestaltet den Übergang zur Metallzeit. Die älteste "Stadt" der Provinz, Los Millares, entstand im Metallzeitalter und hatte bereits über 1.000 Einwohner, deren Kultur auf der Kupferverarbeitung basierte. Gegenstände aus diesem Ort verbreiteten sich während des 3. Jahrtausend vor Chr. über einen großen Teil der Iberischen Halbinsel.
Almería
Almería ist die Hauptstadt der Provinz Almería. Die Stadt liegt auf dem Schwemmgebiet des Rio Andarax in einer weiten Mittelmeerbucht (Golf von Almería). Das Stadtbild ist nordafrikanisch geprägt: enge Gassen, alte, weiße Häuser, Gärten und Palmenalleen. Der Name der Stadt leitet sich ab von Al-Mariyya (arabisch für Spiegel des Meeres).
Die einzelnen Stadtviertel unterscheiden sich stark. Im Westen leben Zigeuner, insbesondere im Viertel La Chanca (Die Chance), teilweise in vom Staat errichteten Sozialwohnungen, teilweise in Wohnhöhlen in den Berghängen.
Die Universität der Stadt ist 1993 gegründet worden mit einem komplett neu errichteten Campus außerhalb der Stadt. Durch die 15.000 Studenten, die vor allem in den Vierteln im Osten und im Zentrum der Stadt wohnen, ist die Stadt stark studentisch geprägt.
Die Stadt ist lange Zeit wirtschaftlich rückständig gewesen. Derzeit boomt sie aber auf Grund verbesserter Verkehrsanbindungen, Subventionen, der Touristenorte Roquetas de Mar, Aguadulce, Vera oder Cabo de Gata, sowie der landwirtschaftlichen Produktion.
Ein weiterer Grund für diesen Boom sind die 2005 hier ausgetragenen Mittelmeerspiele, die Almería ein neues und modernes Bild gaben. Seit der Saison 2007 / 2008 ist die Stadt durch den UD Almeria auch wieder in der höchsten spanischen Fußball-Liga, der Primera Division, vertreten.
Um sich besser mit den Menschen und der Kultur der Region zu verstehen bietet jeder größere Ort Sprachschulen an, um die Grundkenntnisse zu erlernen. Sind Sie interessiert daran tiefer in die spanische Sprache einzusteigen, sollten Sie eine Sprachreise nach Alicante machen. Dort können Sie direkt am Meer Ihre neuen Kenntnisse einsetzen.
Die einzelnen Stadtviertel unterscheiden sich stark. Im Westen leben Zigeuner, insbesondere im Viertel La Chanca (Die Chance), teilweise in vom Staat errichteten Sozialwohnungen, teilweise in Wohnhöhlen in den Berghängen.
Die Universität der Stadt ist 1993 gegründet worden mit einem komplett neu errichteten Campus außerhalb der Stadt. Durch die 15.000 Studenten, die vor allem in den Vierteln im Osten und im Zentrum der Stadt wohnen, ist die Stadt stark studentisch geprägt.
Die Stadt ist lange Zeit wirtschaftlich rückständig gewesen. Derzeit boomt sie aber auf Grund verbesserter Verkehrsanbindungen, Subventionen, der Touristenorte Roquetas de Mar, Aguadulce, Vera oder Cabo de Gata, sowie der landwirtschaftlichen Produktion.
Ein weiterer Grund für diesen Boom sind die 2005 hier ausgetragenen Mittelmeerspiele, die Almería ein neues und modernes Bild gaben. Seit der Saison 2007 / 2008 ist die Stadt durch den UD Almeria auch wieder in der höchsten spanischen Fußball-Liga, der Primera Division, vertreten.
Um sich besser mit den Menschen und der Kultur der Region zu verstehen bietet jeder größere Ort Sprachschulen an, um die Grundkenntnisse zu erlernen. Sind Sie interessiert daran tiefer in die spanische Sprache einzusteigen, sollten Sie eine Sprachreise nach Alicante machen. Dort können Sie direkt am Meer Ihre neuen Kenntnisse einsetzen.
Los Millares
Prähistorischer spanischer Fundort in der Nähe des Dorfes Santa Fe de Mondújar. Die älteste "Stadt" der Provinz, Los Millares, entstand im Metallzeitalter und hatte bereits über 1.000 Einwohner, deren Kultur auf der Kupferverarbeitung basierte.
Los Millares ist die Stadt mit der größten bisher bekannten Kuppelgrabnekropole aus dieser Zeit. Gegenstände aus diesem Ort verbreiteten sich während des 3. Jahrtausend vor Chr. über einen großen Teil der Iberischen Halbinsel.
Sie war Namensgeberin für die Nachfolgerin der Almería-Kultur, die Beziehungen zur Glockenbecherkultur aufweist.
Los Millares ist die Stadt mit der größten bisher bekannten Kuppelgrabnekropole aus dieser Zeit. Gegenstände aus diesem Ort verbreiteten sich während des 3. Jahrtausend vor Chr. über einen großen Teil der Iberischen Halbinsel.
Sie war Namensgeberin für die Nachfolgerin der Almería-Kultur, die Beziehungen zur Glockenbecherkultur aufweist.
Roquetas de Mar
Roquetas de Mar, auch Roquetas, liegt ca. 30 km westlich der Provinzhauptstadt Almería.
Roquetas gilt vorwiegend bei Deutschen und Engländern als beliebtes Ferienziel. So liegt die Zahl der Einwohner in den Wintermonaten bei 70.000, in den Sommermonaten bei 150.000. Das Wasser und seine Temperatur werden vorwiegend vom Atlantik beeinflusst, da der Wasseraustausch durch die Straße von Gibraltar spürbar ist.
Es ist durchaus möglich, vom Strand aus Delphine oder auch Wale zu sehen. Haie sind eher selten. An vielen Strandteilen fällt das Ufer nicht seicht, sondern steil ins Meer ab; so ist an manchen Stellen das Wasser nur ca. fünf Meter vom Strand entfernt bereits zwei Meter tief.
Sehenswert ist das Naturschutzgebiet Las Salinas westlich der Urbanización Roquetas, in dem in den Sommermonaten Tausende von Flamingos nisten. Durch die neue Urbanización Las Salinas mit Hotels wurde das Naturschutzgebiet jedoch stark verkleinert.
Bei Wetterinformationen zu Roquetas ist zu beachten, dass das Klima im nur 30 km benachbarten Almería immer gänzlich anders, zumeist schlechter und kälter, ist als in Roquetas.
Roquetas gilt vorwiegend bei Deutschen und Engländern als beliebtes Ferienziel. So liegt die Zahl der Einwohner in den Wintermonaten bei 70.000, in den Sommermonaten bei 150.000. Das Wasser und seine Temperatur werden vorwiegend vom Atlantik beeinflusst, da der Wasseraustausch durch die Straße von Gibraltar spürbar ist.
Es ist durchaus möglich, vom Strand aus Delphine oder auch Wale zu sehen. Haie sind eher selten. An vielen Strandteilen fällt das Ufer nicht seicht, sondern steil ins Meer ab; so ist an manchen Stellen das Wasser nur ca. fünf Meter vom Strand entfernt bereits zwei Meter tief.
Sehenswert ist das Naturschutzgebiet Las Salinas westlich der Urbanización Roquetas, in dem in den Sommermonaten Tausende von Flamingos nisten. Durch die neue Urbanización Las Salinas mit Hotels wurde das Naturschutzgebiet jedoch stark verkleinert.
Bei Wetterinformationen zu Roquetas ist zu beachten, dass das Klima im nur 30 km benachbarten Almería immer gänzlich anders, zumeist schlechter und kälter, ist als in Roquetas.
Cabo de Gata
Cabo De Gata ist eine ca. 33.663 ha große Halbinsel, die als Naturpark ausgewiesen ist. Da die Vegetation wegen des für europäische Verhältnisse sehr warmen und trockenen Klimas einzigartig ist, besitzt die Gegend den Status eines Biosphärenreservats.
Die Küstenlinie des Cabo de Gata ist zerklüftet und wird im Hinterland von Bergen begrenzt. Der geologische Ursprung liegt in einer starken vulkanischen Aktivität in dieser Region. Jedoch sind sämtliche Vulkane schon seit Jahrmillionen erloschen, während die Region weiterhin von Erdbeben betroffen ist. Die höchste Erhebung des Gebiets ist der Pico de los Frailes (493 m) ebenfalls ein erloschener Vulkan. An den Stränden zwischen der Ortschaft San José und den beiden namensgebenden Kaps erkennt man sehr gut die ins Meer geflossenen Lavaströme.
In der Ebene wird verstärkt Obst- und Gemüseanbau betrieben. Die Ansiedlung von traditionellen Landwirtschaftsbetrieben, insbesondere solcher mit ökologischer Ausrichtung, ist gewünscht, wenngleich direkt am Rand des Naturparks weite Flächen mit Tomatenplantagen bedeckt sind, dem sogenannten Mar Plastico, gelegentlich unter Missachtung der Grenzen zum Naturpark.
Die Küstenlinie des Cabo de Gata ist zerklüftet und wird im Hinterland von Bergen begrenzt. Der geologische Ursprung liegt in einer starken vulkanischen Aktivität in dieser Region. Jedoch sind sämtliche Vulkane schon seit Jahrmillionen erloschen, während die Region weiterhin von Erdbeben betroffen ist. Die höchste Erhebung des Gebiets ist der Pico de los Frailes (493 m) ebenfalls ein erloschener Vulkan. An den Stränden zwischen der Ortschaft San José und den beiden namensgebenden Kaps erkennt man sehr gut die ins Meer geflossenen Lavaströme.
In der Ebene wird verstärkt Obst- und Gemüseanbau betrieben. Die Ansiedlung von traditionellen Landwirtschaftsbetrieben, insbesondere solcher mit ökologischer Ausrichtung, ist gewünscht, wenngleich direkt am Rand des Naturparks weite Flächen mit Tomatenplantagen bedeckt sind, dem sogenannten Mar Plastico, gelegentlich unter Missachtung der Grenzen zum Naturpark.
Cueva de Ambrosio
Die Höhle des Ambrosio span. Cueva de Ambrosio, befindet sich in der Sierra de Maria-Los Vélez, bei Vélez Blanco in Spanien. Es ist die wichtigste altsteinzeitliche Fundstätte, die im äußersten Norden der Provinz Almeria liegt. Sie wurde 1986 in die Akte der „Kulturgüter von besonderem Interesse“ eingetragen.
Die Höhle, die sich in einer Steilwand von ungefähr 100 Metern Höhe öffnet, ist 38 Meter breit, 18 Meter hoch und 17 Meter tief. Sie liegt im Tal des Arroyo del Moral. Die ersten schriftlichen Nachrichten über die Höhle stammen von Abbé Breuil. In seiner Arbeit: „Les subdivisions du paléolithique supérieur et leur signification“, veröffentlicht er eine Kerbspitze aus der Höhle, die ihm von Federico dos Motos zur Verfügung gestellt wurde.
Untersuchungen der Höhle haben dokumentiert, dass ihre Nutzung in der Altsteinzeit begann, während des Epipaläolithikums andauerte und während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit wenigstens sporadisch stattfand.
Die nahegelegene Cueva de Los Letreros (Höhle der Schilder) wurde mindestens seit 5000 v. Chr. genutzt. Sie ist seit 1924 National Monument und seit kurzem, historisches Monument der Menschheit. Unter ihrer figuartiven Wandbildern erscheint, neben Ziegen und Hirschen auch die Figur des „Zauberers“. Unter dem Namen Indalo wurde er zum Emblem der Provinz Almería.
Die Höhle, die sich in einer Steilwand von ungefähr 100 Metern Höhe öffnet, ist 38 Meter breit, 18 Meter hoch und 17 Meter tief. Sie liegt im Tal des Arroyo del Moral. Die ersten schriftlichen Nachrichten über die Höhle stammen von Abbé Breuil. In seiner Arbeit: „Les subdivisions du paléolithique supérieur et leur signification“, veröffentlicht er eine Kerbspitze aus der Höhle, die ihm von Federico dos Motos zur Verfügung gestellt wurde.
Untersuchungen der Höhle haben dokumentiert, dass ihre Nutzung in der Altsteinzeit begann, während des Epipaläolithikums andauerte und während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit wenigstens sporadisch stattfand.
Die nahegelegene Cueva de Los Letreros (Höhle der Schilder) wurde mindestens seit 5000 v. Chr. genutzt. Sie ist seit 1924 National Monument und seit kurzem, historisches Monument der Menschheit. Unter ihrer figuartiven Wandbildern erscheint, neben Ziegen und Hirschen auch die Figur des „Zauberers“. Unter dem Namen Indalo wurde er zum Emblem der Provinz Almería.


