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Beliebte Urlaubsregionen und Urlaubsorte der Region Andalusien
Hier finden Sie eine Übersicht über die Ferienorte und Urlaubsorte der Region Andalusien für Ihren nächsten Urlaub.Provinz Córdoba
Provinz Córdoba
Die Provinz Córdoba ist eine der acht Provinzen der autonomen Region Andalusien in Südspanien. Die Provinz hat eine Fläche von ca. 14 tkm² und ca. 790.000 Einwohner. Hauptstadt ist Córdoba.
Die Provinz Córdoba liegt im Norden Andalusiens im Tal des Guadalquivir. Sie grenzt an die Provinzen Málaga, Sevilla, Badajoz, Ciudad Real, Jaén und Granada.
Von den ca. 790.000 Einwohnern der Provinz leben über 40 Prozent in der Hauptstadt. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 57 Einwohnern pro km².
Die Provinz Córdoba liegt im Norden Andalusiens im Tal des Guadalquivir. Sie grenzt an die Provinzen Málaga, Sevilla, Badajoz, Ciudad Real, Jaén und Granada.
Von den ca. 790.000 Einwohnern der Provinz leben über 40 Prozent in der Hauptstadt. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 57 Einwohnern pro km².
Córdoba
Die Altstadt Córdobas gilt als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens. Seit 1984 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Córdoba geht auf eine alte iberische Siedlung zurück. Sie wurde 169 v. Chr. von den Römern besetzt und entwickelte sich als Corduba zum Hauptort Südspaniens. Im 3. oder 4. Jahrhundert wurde Corduba Bischofssitz. Einer der ersten Bischöfe soll Ossius (Hosius) gewesen sein, der als Berater Konstantins des Großen u. a. maßgeblich das Konzil von Nicäa beeinflusste.
Nach der Zerstörung durch die Vandalen blieb Córdoba Teil des Westgotenreiches (Tolosanisches Reich). Von 554 bis 571 gehörte es zum Byzantinischen Reich. Nach der Rückeroberung durch die Westgoten 572 verlor es an Bedeutung und verfiel zusehends. 711 wurde die Stadt von den Arabern eingenommen und war bereits ab 716 die Hauptstadt des islamischen Emirats in Al-Andalus.
Córdoba geht auf eine alte iberische Siedlung zurück. Sie wurde 169 v. Chr. von den Römern besetzt und entwickelte sich als Corduba zum Hauptort Südspaniens. Im 3. oder 4. Jahrhundert wurde Corduba Bischofssitz. Einer der ersten Bischöfe soll Ossius (Hosius) gewesen sein, der als Berater Konstantins des Großen u. a. maßgeblich das Konzil von Nicäa beeinflusste.
Nach der Zerstörung durch die Vandalen blieb Córdoba Teil des Westgotenreiches (Tolosanisches Reich). Von 554 bis 571 gehörte es zum Byzantinischen Reich. Nach der Rückeroberung durch die Westgoten 572 verlor es an Bedeutung und verfiel zusehends. 711 wurde die Stadt von den Arabern eingenommen und war bereits ab 716 die Hauptstadt des islamischen Emirats in Al-Andalus.
Lucena
Lucena ist eine mittlere Kleinstadt und mit knapp 40.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Provinz Córdoba.
Lucena ist eines der dynamischsten Wirtschaftszentren Südspaniens, insbesondere durch seine boomende Möbelindustrie. Hier steht auch seit 2004 – mit einer Höhe von 27 m – der größte Stuhl der Welt.
Eine gewisse historische Berühmtheit erlangte die Stadt durch eine Schlacht vor ihren Toren im Jahr 1483, wenige Jahre vor Vollendung der Reconquista. Seit 1479 in offenem Konflikt mit den katholischen Königen, versuchte Muhammad XII., letzter verbliebener Mauren-Herrscher auf der spanischen Halbinsel, 1483 das damals im Grenzland zu den bereits von den Christen zurückeroberten Gebieten liegende Städtchen Lucena einzunehmen. Im Verlauf dieser Schlacht wurde er aber gefangengenommen, in der Burgfestung Castillo del Moral gefangengehalten und erst gegen Zahlung von 12.000 Goldstücken freigelassen. Keine zehn Jahre später, mit der Übergabe der Stadt Granada im Jahr 1492 durch Boabdil an die katholischen Könige war die Reconquista vollendet.
Lucena war in al-Andalus als eine rein von Juden bewohnte Stadt berühmt, wobei diese Zuschreibung der mittelalterlichen Historiographen so kaum der Wahrheit entsprechen dürfte. Für die Juden galt Lucena als die Perle von Sefarad.
Oberhalb der Stadt, auf dem Gipfel der Sierra de Aras, liegt eine kleine Kapelle, die Ermita der Virgen de Araceli, der Schutzheiligen Lucenas und der andalusischen Felder.
Lucena ist eines der dynamischsten Wirtschaftszentren Südspaniens, insbesondere durch seine boomende Möbelindustrie. Hier steht auch seit 2004 – mit einer Höhe von 27 m – der größte Stuhl der Welt.
Eine gewisse historische Berühmtheit erlangte die Stadt durch eine Schlacht vor ihren Toren im Jahr 1483, wenige Jahre vor Vollendung der Reconquista. Seit 1479 in offenem Konflikt mit den katholischen Königen, versuchte Muhammad XII., letzter verbliebener Mauren-Herrscher auf der spanischen Halbinsel, 1483 das damals im Grenzland zu den bereits von den Christen zurückeroberten Gebieten liegende Städtchen Lucena einzunehmen. Im Verlauf dieser Schlacht wurde er aber gefangengenommen, in der Burgfestung Castillo del Moral gefangengehalten und erst gegen Zahlung von 12.000 Goldstücken freigelassen. Keine zehn Jahre später, mit der Übergabe der Stadt Granada im Jahr 1492 durch Boabdil an die katholischen Könige war die Reconquista vollendet.
Lucena war in al-Andalus als eine rein von Juden bewohnte Stadt berühmt, wobei diese Zuschreibung der mittelalterlichen Historiographen so kaum der Wahrheit entsprechen dürfte. Für die Juden galt Lucena als die Perle von Sefarad.
Oberhalb der Stadt, auf dem Gipfel der Sierra de Aras, liegt eine kleine Kapelle, die Ermita der Virgen de Araceli, der Schutzheiligen Lucenas und der andalusischen Felder.
Sierra Morena
Die Sierra Morena ist ein Mittelgebirge, das den Rest von Andalusien nach Norden hin von der Hochebene von Kastilien und Extremadura abtrennt.
Geprägt wird die Landschaft durch ihren kleinen andalusischen Dörfer, umgeben von Viehweiden, Steineichenwäldern und kargen Böden.
Im Westen der Sierra Morena liegen die sanft hügelige Sierra de Aracena und die Sierra Norte, in der Mitte und im Osten werden die Landschaften schroffer. Hier finden wir die Sierra de Hornachuelos und die Sierra de Cardeña-Montoro, es folgen nach Osten die Sierra de Andújar und Despeñaperros.
Geprägt wird die Landschaft durch ihren kleinen andalusischen Dörfer, umgeben von Viehweiden, Steineichenwäldern und kargen Böden.
Im Westen der Sierra Morena liegen die sanft hügelige Sierra de Aracena und die Sierra Norte, in der Mitte und im Osten werden die Landschaften schroffer. Hier finden wir die Sierra de Hornachuelos und die Sierra de Cardeña-Montoro, es folgen nach Osten die Sierra de Andújar und Despeñaperros.
Montilla
Die Stadt Montilla befindet sich im Süden der Provinz im geografischen Zentrum Andalusiens, etwa 44 km südlich der Provinzhauptstadt Córdoba. Die Stadt, in der etwa 24.000 Einwohner leben, erstreckt sich über 167,4 km² auf einer mittleren Höhe von 372 m über dem Meeresspiegel.
Vermutlich fand hier die Schlacht von Munda am 17. März 45 v. Chr. statt. Es war die letzte Schlacht im Bürgerkrieg zwischen Gaius Iulius Caesar und den konservativen Republikanern. Nach diesem Sieg und dem Tod von Titus Labienus und dem jüngeren Gnaeus Pompeius, dem ältesten Sohn von Gnaeus Pompeius Magnus, konnte Caesar nach Rom zurückkehren und als Diktator regieren. Die Schlacht führte somit zum Ende der Römischen Republik..
Montilla produziert praktisch ausschließlich Wein. Aus der einen weißen Traubensorte Pedro Ximénez werden vier verschiedene Grundtypen von Wein hergestellt: Fino, Amontillado, Oloroso und der Süsswein Pedro Ximénez, Grundlage für Málaga und Cream Sherrry. (Die gebrauchten Fässer werden später teilweise zur Reifung verschiedener Schottischer Whiskies verwendet.).
Das Klima Montillas ist grundsätzlich mediterran mit einigen kontinentalen Einschlägen.
Vermutlich fand hier die Schlacht von Munda am 17. März 45 v. Chr. statt. Es war die letzte Schlacht im Bürgerkrieg zwischen Gaius Iulius Caesar und den konservativen Republikanern. Nach diesem Sieg und dem Tod von Titus Labienus und dem jüngeren Gnaeus Pompeius, dem ältesten Sohn von Gnaeus Pompeius Magnus, konnte Caesar nach Rom zurückkehren und als Diktator regieren. Die Schlacht führte somit zum Ende der Römischen Republik..
Montilla produziert praktisch ausschließlich Wein. Aus der einen weißen Traubensorte Pedro Ximénez werden vier verschiedene Grundtypen von Wein hergestellt: Fino, Amontillado, Oloroso und der Süsswein Pedro Ximénez, Grundlage für Málaga und Cream Sherrry. (Die gebrauchten Fässer werden später teilweise zur Reifung verschiedener Schottischer Whiskies verwendet.).
Das Klima Montillas ist grundsätzlich mediterran mit einigen kontinentalen Einschlägen.
Pozoblanco
Pozoblanco hat ca. 17.000 Einwohner und liegt knapp 90 Kilometer von der Córdoba entfernt.
Es ist der Ort mit den meisten Einwohnern im Norden der Provinz Córdoba, der von den Comarcas Valle de los Pedroches und Alto Guadiato gebildet wird, gefolgt von Peñarroya-Pueblonuevo und Villanueva de Córdoba.
Pozoblanco ist der wirtschaftliche und administrative Hauptort der Comarca Valle de los Pedroches. Er verfügt über ein Kreiskrankenhaus und ist Sitz der Justiz.
Es ist der Ort mit den meisten Einwohnern im Norden der Provinz Córdoba, der von den Comarcas Valle de los Pedroches und Alto Guadiato gebildet wird, gefolgt von Peñarroya-Pueblonuevo und Villanueva de Córdoba.
Pozoblanco ist der wirtschaftliche und administrative Hauptort der Comarca Valle de los Pedroches. Er verfügt über ein Kreiskrankenhaus und ist Sitz der Justiz.