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Beliebte Urlaubsregionen und Urlaubsorte der Region Andalusien
Hier finden Sie eine Übersicht über die Ferienorte und Urlaubsorte der Region Andalusien für Ihren nächsten Urlaub.Provinz Jaén
Provinz Jaén
Die Provinz Jaén (spanisch Provincia de Jaén) ist eine der acht Provinzen der autonomen Region Andalusien in Südspanien. Die Hauptstadt ist Jaén.
Sie liegt im Nordosten Andalusiens und grenzt an die ebenfalls andalusischen Provinzen Córdoba und Granada sowie an die Provinzen Ciudad Real und Albacete.
Die Provinz erstreckt sich über 13.484 km², ihre Einwohnerzahl beläuft sich auf 662.751 Personen (2006), von denen rund 18% in der Hauptstadt leben. Die Bevölkerungsdichte beträgt 49 Einwohner pro km².
Obwohl Jaén touristisch betrachtet eine der weniger bekannten Provinzen Spaniens ist, hat die Provinz einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten: Sie besitzt vier Naturparks: die Sierra de Andújar, Despeñaperros, die Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas (sie hat die Größe der Region La Rioja) und die Sierra Mágina sowie weitere Naturschutzgebiete. Außerdem befinden sich in Jaén zwei wichtige Renaissance-Städte, nämlich Úbeda und Baeza.
Ebenso zieht das alljährliche Schach-Turnier in Linares regelmäßig die weltbesten Spieler an.
Die Provinz Jaén ist der weltgrößte Produzent von Olivenöl.
Sie liegt im Nordosten Andalusiens und grenzt an die ebenfalls andalusischen Provinzen Córdoba und Granada sowie an die Provinzen Ciudad Real und Albacete.
Die Provinz erstreckt sich über 13.484 km², ihre Einwohnerzahl beläuft sich auf 662.751 Personen (2006), von denen rund 18% in der Hauptstadt leben. Die Bevölkerungsdichte beträgt 49 Einwohner pro km².
Obwohl Jaén touristisch betrachtet eine der weniger bekannten Provinzen Spaniens ist, hat die Provinz einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten: Sie besitzt vier Naturparks: die Sierra de Andújar, Despeñaperros, die Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas (sie hat die Größe der Region La Rioja) und die Sierra Mágina sowie weitere Naturschutzgebiete. Außerdem befinden sich in Jaén zwei wichtige Renaissance-Städte, nämlich Úbeda und Baeza.
Ebenso zieht das alljährliche Schach-Turnier in Linares regelmäßig die weltbesten Spieler an.
Die Provinz Jaén ist der weltgrößte Produzent von Olivenöl.
Jaén
In Zeiten der römischen Herrschaft über die Iberische Halbinsel wurde in der Gegend um Jaén nach Silber geschürft.
Nach dem Ende des Kalifats von Cordoba wurde Jaén 1145 für kurze Zeit Hauptstadt eines kleinen Taifa-Emirats, als sich zuerst Ibn Yuzai dort zum Alleinherrscher aufschwang und schon wenige Monate später von Abu Dja
'far Ahmad Zafadola verdrängt wurde, der im gleichen Jahr auch in Cordoba und Granada die Macht ergriffen hatte. Noch im selben Jahr wurde Jaén jedoch von den Almohaden erobert und ihrem Grossreich einverleibt.
1159 gelang es Mohammed ibn Sa’d ibn-Mardanîsh, dem „Wolfskönig“ (Rey Lobo) von Murcia, die Almohaden noch einmal aus Jaén zu vertreiben und es bis 1168 seinem eigenen Herrschaftsbereich einzuverleiben. Dann fiel es für wenige Monate an den Hamuskiden Ibrahim, der sich auch Arjona gesichert hatte, aber schon im selben Jahr 1168 wieder den Almohaden weichen musste. Als das Reich der Almohaden zerbrach, wurde Jaén zunächst von dem Nasriden Muhammad I. ibn Nasr (1232–1272) aus Arjona erobert, fiel aber schon 1246 im Zuge der christlichen Reconquista (Rückeroberung) in die Hände der Kastilier.
Jaén wurde so zu einem strategisch wichtigen Punkt in der Reconquista der Katholischen Könige und erhielt 1466 den Titel „Sehr noble, berühmte und treue Stadt Jaén, Wächter und Verteidiger der Könige von Kastilien.“ 1491 wurde die Eroberung Granadas von Jaén aus begonnen.
Nach dem Ende des Kalifats von Cordoba wurde Jaén 1145 für kurze Zeit Hauptstadt eines kleinen Taifa-Emirats, als sich zuerst Ibn Yuzai dort zum Alleinherrscher aufschwang und schon wenige Monate später von Abu Dja
'far Ahmad Zafadola verdrängt wurde, der im gleichen Jahr auch in Cordoba und Granada die Macht ergriffen hatte. Noch im selben Jahr wurde Jaén jedoch von den Almohaden erobert und ihrem Grossreich einverleibt.
1159 gelang es Mohammed ibn Sa’d ibn-Mardanîsh, dem „Wolfskönig“ (Rey Lobo) von Murcia, die Almohaden noch einmal aus Jaén zu vertreiben und es bis 1168 seinem eigenen Herrschaftsbereich einzuverleiben. Dann fiel es für wenige Monate an den Hamuskiden Ibrahim, der sich auch Arjona gesichert hatte, aber schon im selben Jahr 1168 wieder den Almohaden weichen musste. Als das Reich der Almohaden zerbrach, wurde Jaén zunächst von dem Nasriden Muhammad I. ibn Nasr (1232–1272) aus Arjona erobert, fiel aber schon 1246 im Zuge der christlichen Reconquista (Rückeroberung) in die Hände der Kastilier.
Jaén wurde so zu einem strategisch wichtigen Punkt in der Reconquista der Katholischen Könige und erhielt 1466 den Titel „Sehr noble, berühmte und treue Stadt Jaén, Wächter und Verteidiger der Könige von Kastilien.“ 1491 wurde die Eroberung Granadas von Jaén aus begonnen.
Úbeda & Baeza
Úbeda und Baeza sind Städte in der Provinz Jaén. Úbeda ist die drittgrößte Stadt dieser Provinz.
Zusammen stehen die beiden Städte seit dem Jahre 2003 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgrund der Rolle als Wegbereiter der Renaissance in Spanien und der Verbreitung humanistischer Ideen und der Renaissancearchitektur in andere Länder.
Bekannt wurde Úbeda auch durch ein 1997 stattgefundenes Schachturnier mit Joel Lautier (Frankreich) als Sieger und Alexander Beljawski (Slowenien), Jewgeni Barejew (Russland) und Alexander Chalifman auf den Plätzen.
Zusammen stehen die beiden Städte seit dem Jahre 2003 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgrund der Rolle als Wegbereiter der Renaissance in Spanien und der Verbreitung humanistischer Ideen und der Renaissancearchitektur in andere Länder.
Bekannt wurde Úbeda auch durch ein 1997 stattgefundenes Schachturnier mit Joel Lautier (Frankreich) als Sieger und Alexander Beljawski (Slowenien), Jewgeni Barejew (Russland) und Alexander Chalifman auf den Plätzen.
Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas
Der im Nordosten der Provinz Jaén gelegene Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas ist mit 214.300 ha der größte Andalusiens. Berühmt ist er für seine riesigen Wälder, die schon das Holz für die spanische Flotte, die Armada lieferten.
Jäger schätzen den Wildreichtum: Europäische Mufflons, Rot- und Damhirsche sowie Wildschweine kommen in großer Zahl vor. In diesem zur Betischen Kordillere gehörenden Bergland entspringt der Río Guadalquivir.
Der Naturpark ist insbesondere im Sommer ein beliebtes Reiseziel von vor allem spanischen Touristen, im Herbst zieht er Jäger aus aller Welt an.
Der Osten des Naturparks wird von der Sierra de Segura gebildet. Dieses Gebiet ist am wenigsten vom Tourismus entdeckt, der höchste Gipfel, der Banderillas (1.993 m), lockt aber Bergwanderer an. Im Süden liegt die - im Namen des Naturparks nicht auftauchende - Sierra del Pozo, deren höchster Gipfel (Cabañas) mit 2.028 m auch ein hervorragender Aussichtspunkt ist. Im Westen angrenzend liegt die Sierra de Castril, ebenfalls ein Naturpark.
Jäger schätzen den Wildreichtum: Europäische Mufflons, Rot- und Damhirsche sowie Wildschweine kommen in großer Zahl vor. In diesem zur Betischen Kordillere gehörenden Bergland entspringt der Río Guadalquivir.
Der Naturpark ist insbesondere im Sommer ein beliebtes Reiseziel von vor allem spanischen Touristen, im Herbst zieht er Jäger aus aller Welt an.
Der Osten des Naturparks wird von der Sierra de Segura gebildet. Dieses Gebiet ist am wenigsten vom Tourismus entdeckt, der höchste Gipfel, der Banderillas (1.993 m), lockt aber Bergwanderer an. Im Süden liegt die - im Namen des Naturparks nicht auftauchende - Sierra del Pozo, deren höchster Gipfel (Cabañas) mit 2.028 m auch ein hervorragender Aussichtspunkt ist. Im Westen angrenzend liegt die Sierra de Castril, ebenfalls ein Naturpark.
Linares
Linares ist eine spanische Industrie- und Handelsstadt im Nordwesten der Provinz. Schon in vorrömischer Zeit war die Gegend um Linares besiedelt, allerdings sind die Informationen über Linares vor der Reconquista spärlich. Erwähnt wird nur die Burg von Linares, die nach der Befreiung von den Arabern durch die Christen als Ausgangspunkt für die weitere Rückeroberung Andalusiens diente.
Die Stadt wurde geprägt durch die Bleiminen in der Umgebung, deren verstärkte Ausbeutung im 19. Jahrhundert ein enormes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auslösten. Heute sind die Minen geschlossen, jedoch sind Metall verarbeitende Unternehmen in und um Linares angesiedelt.
International bekannt ist Linares durch das 1978 ins Leben gerufene Internationale Großmeister-Turnier im Schach, das als eines der am stärksten besetzten der Welt gilt. Bisher wurde das Turnier 24 Mal ausgetragen, seit 1988 findet es alljährlich statt.
Die Stadt wurde geprägt durch die Bleiminen in der Umgebung, deren verstärkte Ausbeutung im 19. Jahrhundert ein enormes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auslösten. Heute sind die Minen geschlossen, jedoch sind Metall verarbeitende Unternehmen in und um Linares angesiedelt.
International bekannt ist Linares durch das 1978 ins Leben gerufene Internationale Großmeister-Turnier im Schach, das als eines der am stärksten besetzten der Welt gilt. Bisher wurde das Turnier 24 Mal ausgetragen, seit 1988 findet es alljährlich statt.
Sierra de Andújar
Die Sierra de Andújar ist ein in Gebirge und Naturpark. Sie liegt in der Sierra Morena, direkt östlich neben der Sierra de Cardeña-Montoro nördlich des Ortes Andújar. Der Naturpark wurde im Jahr 1989 eingerichtet und umfasst eine Fläche von fast 74.000 Hektar.
Höchster Gipfel ist der Burcio del Pino mit 1290 Metern.
In der Sierra de Andújar finden sich ausgedehnte Eichenwälder (Steineiche, Korkeiche und Portugiesische Eiche) - die größten der Sierra Morena überhaupt. Daneben gibt es Kiefernwälder. Zur Tierwelt des Naturparks gehören neben Hirschen und Wildschweinen auch seltene Arten wie Wölfe, Pardelluchs und Kaiseradler.
Höchster Gipfel ist der Burcio del Pino mit 1290 Metern.
In der Sierra de Andújar finden sich ausgedehnte Eichenwälder (Steineiche, Korkeiche und Portugiesische Eiche) - die größten der Sierra Morena überhaupt. Daneben gibt es Kiefernwälder. Zur Tierwelt des Naturparks gehören neben Hirschen und Wildschweinen auch seltene Arten wie Wölfe, Pardelluchs und Kaiseradler.
Despeñaperros
Desfiladero de Despeñaperros ist ein im Norden der Provinz Jaén in der Sierra Morena gelegener Gebirgspass, der als Naturpark geschützt ist.
Seit alters her gilt der Pass von Despeñaperros als Tor zu Andalusien, dem einzigen Durchbruch durch die Sierra Morena. Durch die malerische Berglandschaft windet sich in tiefen Schluchten der gleichnamige Fluss. In den Wäldern, die vor allem aus Steineiche und Korkeiche gebildet werden, leben Hirsche und Wildschweine, gelegentlich werden auch Luchse und Wölfe gesichtet. Heute führt die Nationalstraße N-IV von Córdoba nach La Mancha durch diesen Pass.
Der Desfiladero de Despeñaperros ist für die Geschichte Spaniens ein schicksalhafter Ort. Am 16. Juli 1212 vertrieb ein Bündnis christlicher Könige unter Führung Alfons VIII. von Kastilien in der Batalla de Las Navas de Tolosa die Muslime aus Zentralspanien.
Seit alters her gilt der Pass von Despeñaperros als Tor zu Andalusien, dem einzigen Durchbruch durch die Sierra Morena. Durch die malerische Berglandschaft windet sich in tiefen Schluchten der gleichnamige Fluss. In den Wäldern, die vor allem aus Steineiche und Korkeiche gebildet werden, leben Hirsche und Wildschweine, gelegentlich werden auch Luchse und Wölfe gesichtet. Heute führt die Nationalstraße N-IV von Córdoba nach La Mancha durch diesen Pass.
Der Desfiladero de Despeñaperros ist für die Geschichte Spaniens ein schicksalhafter Ort. Am 16. Juli 1212 vertrieb ein Bündnis christlicher Könige unter Führung Alfons VIII. von Kastilien in der Batalla de Las Navas de Tolosa die Muslime aus Zentralspanien.




