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Beliebte Urlaubsregionen und Urlaubsorte der Region Andalusien
Hier finden Sie eine Übersicht über die Ferienorte und Urlaubsorte der Region Andalusien für Ihren nächsten Urlaub.Provinz Sevilla
Provinz Sevilla
Die Provinz Sevilla liegt in der Betischen Tiefebene, die vom Fluss Guadalquivir von Norden nach Südwesten durchquert wird. Dessen Mündung in den Atlantik bildet eine weitläufige Ebene, die von Bergterrassen umgeben ist. Gemeinsam mit der Provinz Huelva teilt sich Sevilla dort den Nationalpark Coto de Doñana. So wie das Bild im Süden von den weitläufigen Ebenen geprägt ist, bestimmt im Norden der Anblick der Ausläufer der Sierra Morena das Landschaftsbild.
Die Hauptstadt der Region ist Sevilla. Nach einer späten Legende wurde die Stadt von dem griechischen Helden Herakles gegründet. Die Einwohner der Stadt werden als Sevillanos bezeichnet.
Die Stadt ist eines der wichtigsten Touristenzentren in Andalusien. Mit seinen zahlreichen Türmen bietet Sevilla von allen Seiten einen imposanten Anblick. Die eigentliche Stadt nimmt das östliche Ufer des Guadalquivir ein. Von der alten, mit 66 Türmen versehenen Ringmauer, die die innere Stadt umgab, sind nur noch Reste vorhanden. Am linken Ufer des Flusses breitet sich noch die große Vorstadt Triana aus. Sevilla ist die viertgrößte Stadt Spaniens.
Die Hauptstadt der Region ist Sevilla. Nach einer späten Legende wurde die Stadt von dem griechischen Helden Herakles gegründet. Die Einwohner der Stadt werden als Sevillanos bezeichnet.
Die Stadt ist eines der wichtigsten Touristenzentren in Andalusien. Mit seinen zahlreichen Türmen bietet Sevilla von allen Seiten einen imposanten Anblick. Die eigentliche Stadt nimmt das östliche Ufer des Guadalquivir ein. Von der alten, mit 66 Türmen versehenen Ringmauer, die die innere Stadt umgab, sind nur noch Reste vorhanden. Am linken Ufer des Flusses breitet sich noch die große Vorstadt Triana aus. Sevilla ist die viertgrößte Stadt Spaniens.
Sevilla
Die Stadt ist ein Industrie- und Handelsplatz ersten Ranges und wichtiges Touristenzentrum. Sevilla liegt zu beiden Seiten des bis hierhin schiffbaren Guadalquivir, in einer weiten, fruchtbaren und wohlangebauten Ebene. Mit ihren zahlreichen Türmen bietet Sevilla von allen Seiten einen imposanten Anblick.
Die eigentliche Stadt nimmt das östliche Ufer des Guadalquivir ein und ist von den Vorstädten Los Humeros, Cesteria, Baratillo, Carreteria, Resolana mit dem großen Hospital La Caridad, San Bernardo, San Roque y la Calzada und Macarena mit dem Hospital de la Sangre umgeben. Von der alten, mit 66 Türmen versehenen Ringmauer, die die innere Stadt umgab, sind nur noch Reste vorhanden. Am linken Ufer des Flusses breitet sich noch die große Vorstadt Triana aus. Sevilla ist die viertgrößte Stadt Spaniens.
Die eigentliche Stadt nimmt das östliche Ufer des Guadalquivir ein und ist von den Vorstädten Los Humeros, Cesteria, Baratillo, Carreteria, Resolana mit dem großen Hospital La Caridad, San Bernardo, San Roque y la Calzada und Macarena mit dem Hospital de la Sangre umgeben. Von der alten, mit 66 Türmen versehenen Ringmauer, die die innere Stadt umgab, sind nur noch Reste vorhanden. Am linken Ufer des Flusses breitet sich noch die große Vorstadt Triana aus. Sevilla ist die viertgrößte Stadt Spaniens.
Alcalá de Guadaíra
Im Vergleich zum quirligen Sevilla ist es in Alcalá recht ruhig. Es ist aber auch sehr viel preiswerter. Ein paar Tapas bekommt man in vielen Bars und gute Restaurants oder Konditoreien sind ebenfalls vorhanden. Mit dem Parque Oromana am Fluss Guadaira verfügt Alcalá über ein besonders schönes Naherholungsgebiet, dass im 19. Jh. schon eine ganze Schule von Malern anzog und jetzt wieder sehr gepflegt wird.
Touristische Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Castillo Arabe mit seinem Festungsring und den Türmen, die Kirchen Santa Maria del Àguila, Santiago, San Sebastián und die Ermita de San Roque; die arabischen Mühlen am Fluss Guadaira; die Brücke Karls III.; das Gebiet Gandul mit der Nekropole. Sehenswert sind außerdem die Prozessionen während der Semana Santa, der Karwoche.
Die Gemeinde Alcalá ist heute eine der ökonomisch aktivsten Zonen in ganz Andalusien. Zu den traditionellen Olivenöl- und Brotfabriken kamen seit den 60er-Jahren alle möglichen Unternehmungen hinzu.
Alcalá ist die Gemeinde in der Provinz Sevilla (vielleicht sogar in ganz Andalusien) mit dem höchsten Energieverbrauch. Die Kommune hat in den letzten fünfzehn Jahren gewaltiges ökonomisches Wachstum erfahren; das wirkte sich positiv aus auf die bisher sehr hohe Arbeitslosigkeit und wurde begleitet durch eine systematische Renovierung und Verschönerung des alten Stadtkerns. In Alcalá wird auch der Albero abgebaut, der orange-rote Sand, der in Stierkampfarenen überall auf der Welt exportiert wird.
Touristische Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Castillo Arabe mit seinem Festungsring und den Türmen, die Kirchen Santa Maria del Àguila, Santiago, San Sebastián und die Ermita de San Roque; die arabischen Mühlen am Fluss Guadaira; die Brücke Karls III.; das Gebiet Gandul mit der Nekropole. Sehenswert sind außerdem die Prozessionen während der Semana Santa, der Karwoche.
Die Gemeinde Alcalá ist heute eine der ökonomisch aktivsten Zonen in ganz Andalusien. Zu den traditionellen Olivenöl- und Brotfabriken kamen seit den 60er-Jahren alle möglichen Unternehmungen hinzu.
Alcalá ist die Gemeinde in der Provinz Sevilla (vielleicht sogar in ganz Andalusien) mit dem höchsten Energieverbrauch. Die Kommune hat in den letzten fünfzehn Jahren gewaltiges ökonomisches Wachstum erfahren; das wirkte sich positiv aus auf die bisher sehr hohe Arbeitslosigkeit und wurde begleitet durch eine systematische Renovierung und Verschönerung des alten Stadtkerns. In Alcalá wird auch der Albero abgebaut, der orange-rote Sand, der in Stierkampfarenen überall auf der Welt exportiert wird.
Guadalquivir
Der Guadalquivir ist mit einer Länge von 657 km der fünftlängste Fluss Spaniens und der längste in Andalusien. Der Name stammt aus dem Arabischen Wadi al-Kabir (der große Fluss). Der Fluss wurde Betis von Präromanischer Zeit bis in die Al-Andalus-Zeit hinein genannt. Daher war er namensgebend für die römische Provinz Hispania Baetica.
Er entspringt bei Cañada de las Fuentes in der Sierra de Cazorla (Provinz Jaén), läuft an Córdoba und Sevilla vorbei und mündet bei Sanlúcar de Barrameda in den Golf von Cádiz. Das Schwemmland am Unterlauf des Flusses wird "Las Marismas" genannt. Der Guadalquivir grenzt auch an das Naturschutzgebiet Coto de Doñana.
Der Guadalquivir ist der einzige schiffbare Fluss in Spanien. Derzeit ist er bis Sevilla auch für Hochseeschiffe schiffbar. Zu Zeiten der Römer war er allerdings bis nach Córdoba zu befahren.
Die antike Stadt Tartessos soll sich an der Flussmündung des Guadalquivir befunden haben; allerdings konnte ihr genauer Ort bis heute noch nicht entdeckt werden.
© Peter J. Schmitt / WIKIPEDIA
Er entspringt bei Cañada de las Fuentes in der Sierra de Cazorla (Provinz Jaén), läuft an Córdoba und Sevilla vorbei und mündet bei Sanlúcar de Barrameda in den Golf von Cádiz. Das Schwemmland am Unterlauf des Flusses wird "Las Marismas" genannt. Der Guadalquivir grenzt auch an das Naturschutzgebiet Coto de Doñana.
Der Guadalquivir ist der einzige schiffbare Fluss in Spanien. Derzeit ist er bis Sevilla auch für Hochseeschiffe schiffbar. Zu Zeiten der Römer war er allerdings bis nach Córdoba zu befahren.
Die antike Stadt Tartessos soll sich an der Flussmündung des Guadalquivir befunden haben; allerdings konnte ihr genauer Ort bis heute noch nicht entdeckt werden.
© Peter J. Schmitt / WIKIPEDIA
Carmona
Carmona wurde auf dem Alcores, einem Höhenzug in der Zentralebene Andalusiens errichtet, von wo aus man die Sierra Morena im Norden bis zum Gipfel des San Cristobal im Süden überblicken kann. Carmona beherrscht die fruchtbare Vega del Corbones.
Wirtschaftlich lebt Carmona neben Tourismus von Wein-, Olivenöl-, Getreide- und Viehhandel. Seine jährliche Messe, die im April abgehalten wird, gibt einem eine gute Gelegenheit, die Trachten und Gewohnheiten Südspaniens zu beobachten.
Die Zitadelle Carmonas, heute in Ruinen, war ehemals das wichtigste Fort Peter des Grausamen und beheimatet einen geräumigen Palast innerhalb seiner Mauern, heute das attraktive Parador-Hotel "Alcázar del Rey Don Pedro", das in der maurischen Burg aus dem 14. Jahrhundert eingerichtet ist und weit ins Land blickt. Der Hauptzugang zur Stadt ist das alte maurische Stadttor an der Straße nach Córdoba, das auf einer römischen Konstruktion beruht. Teile des alten Klosters San Teodomir beruhen auf maurischer Architektur und der Turm der Kirche San Pedro ist eine Imitation der Giralda von Sevilla.
Das römische Carmona-Amphitheater wurde im 1. Jahrhundert v.Chr. erbaut. Die Ausgrabungsarbeiten begannen im Jahre 1885 unter der Leitung von Juan Fernández López und Jorge Bonsor. Heute gibt es hier Schaukämpfe mit wilden Tieren sowie andere künstlerische und kulturelle Veranstaltungen.
Der südliche Bereich ist der am besten erhaltene. Die Bereiche der ima und der cavea media liegen unter der Erdoberfläche, d.h. sie sind in die darunterliegenden Anhöhen hineingegraben; die cavea summa war der einzige bebaute Bereich.
Wirtschaftlich lebt Carmona neben Tourismus von Wein-, Olivenöl-, Getreide- und Viehhandel. Seine jährliche Messe, die im April abgehalten wird, gibt einem eine gute Gelegenheit, die Trachten und Gewohnheiten Südspaniens zu beobachten.
Die Zitadelle Carmonas, heute in Ruinen, war ehemals das wichtigste Fort Peter des Grausamen und beheimatet einen geräumigen Palast innerhalb seiner Mauern, heute das attraktive Parador-Hotel "Alcázar del Rey Don Pedro", das in der maurischen Burg aus dem 14. Jahrhundert eingerichtet ist und weit ins Land blickt. Der Hauptzugang zur Stadt ist das alte maurische Stadttor an der Straße nach Córdoba, das auf einer römischen Konstruktion beruht. Teile des alten Klosters San Teodomir beruhen auf maurischer Architektur und der Turm der Kirche San Pedro ist eine Imitation der Giralda von Sevilla.
Das römische Carmona-Amphitheater wurde im 1. Jahrhundert v.Chr. erbaut. Die Ausgrabungsarbeiten begannen im Jahre 1885 unter der Leitung von Juan Fernández López und Jorge Bonsor. Heute gibt es hier Schaukämpfe mit wilden Tieren sowie andere künstlerische und kulturelle Veranstaltungen.
Der südliche Bereich ist der am besten erhaltene. Die Bereiche der ima und der cavea media liegen unter der Erdoberfläche, d.h. sie sind in die darunterliegenden Anhöhen hineingegraben; die cavea summa war der einzige bebaute Bereich.
Itálica
Itálica war eine römische Stadt in Hispanien; ihre Ruinen liegen in Santiponce, etwa zehn Kilometer nördlich Sevilla am Guadalquivir.
Italica wurde im Jahr 206 v. Chr. während des Zweiten Punischen Kriegs als Ansiedlung römischer Bürger von Publius Cornelius Scipio Africanus Major gegründet, nachdem es den Römern gelungen war, die Karthager von der iberischen Halbinsel zu vertreiben. Spätestens seit Gaius Iulius Caesar war Italica ein Municipium.
Italica ist der Geburtsort des späteren Kaisers Trajan und wohl auch seines Nachfolgers Hadrian, unter dem die Stadt zur Colonia wurde. Die Westgoten nutzten Italica als Festung, später wurde die Stadt Sitz eines Bischofs. Mit dem Angriff der Mauren (711) auf die iberische Halbinsel begann der Niedergang der Stadt.
Die wesentlichen Sehenswürdigkeiten in der nur zum Teil ausgegrabenen Stadt sind:
-Das Amphitheater, das mit einer Länge von 160 Metern und einem Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern das drittgrößte römische Amphitheater ist;
-Die Mosaikfußböden in der unter Hadrian entstandenen Neustadt (Nova Urbs);
-Die Statuen der Venus, Diana und des Trajan (die Originale befinden sich im Archäologischen Museum in Sevilla, vor Ort sind nur Kopien);
-Die Thermalquellen mit den öffentlichen Bädern (nur teilweise ausgegraben); das rekonstruierte römische Theater außerhalb der Stadt.
Die verlassene Stadt diente lange Zeit als Steinbruch; Ausgrabungen wurden erstmals im 18. Jahrhundert, vor allem 1788, unternommen, dann wieder ab 1862.
© Jmdm / WIKIPEDIA
Italica wurde im Jahr 206 v. Chr. während des Zweiten Punischen Kriegs als Ansiedlung römischer Bürger von Publius Cornelius Scipio Africanus Major gegründet, nachdem es den Römern gelungen war, die Karthager von der iberischen Halbinsel zu vertreiben. Spätestens seit Gaius Iulius Caesar war Italica ein Municipium.
Italica ist der Geburtsort des späteren Kaisers Trajan und wohl auch seines Nachfolgers Hadrian, unter dem die Stadt zur Colonia wurde. Die Westgoten nutzten Italica als Festung, später wurde die Stadt Sitz eines Bischofs. Mit dem Angriff der Mauren (711) auf die iberische Halbinsel begann der Niedergang der Stadt.
Die wesentlichen Sehenswürdigkeiten in der nur zum Teil ausgegrabenen Stadt sind:
-Das Amphitheater, das mit einer Länge von 160 Metern und einem Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern das drittgrößte römische Amphitheater ist;
-Die Mosaikfußböden in der unter Hadrian entstandenen Neustadt (Nova Urbs);
-Die Statuen der Venus, Diana und des Trajan (die Originale befinden sich im Archäologischen Museum in Sevilla, vor Ort sind nur Kopien);
-Die Thermalquellen mit den öffentlichen Bädern (nur teilweise ausgegraben); das rekonstruierte römische Theater außerhalb der Stadt.
Die verlassene Stadt diente lange Zeit als Steinbruch; Ausgrabungen wurden erstmals im 18. Jahrhundert, vor allem 1788, unternommen, dann wieder ab 1862.
© Jmdm / WIKIPEDIA
Ecija
Écija, die Stadt der Türme liegt am Río Genil zwischen den beiden andalusischen Metropolen Córdoba und Sevilla in der Provinz Sevilla, in der sogenannten Bratpfanne Andalusiens.
Eine dauerhafte Besiedlung Écijas kann bis ins achte vorchristliche Jahrhundert nachgewiesen werden, der römische Name der iberischen Siedlung lautete Astigi. Unter Kaiser Augustus wurde das an der Via Iulia Augusta gelegene Astigi die Hauptstadt eines der vier Konvente der römischen Provinz Baetica, in der Spätantike wurde aus der Stadt ein Bischofssitz.
Unter den Westgoten wurde Astigi eine Festung. Nach der Schlacht am Rio Guadalete im Juli 711 gegen die Mauren, in welcher der Westgotenkönig Roderich fiel, war Écija eine der ersten Städte, die von den Muslimen erobert und in ihre neue Provinz al-Andalus eingegliedert wurden. Zuerst hatten sich hierher noch Teile des geschlagenen westgotischen Heeres zurückgezogen.
Archäologische Funde zeigen, dass die Stadt damals nur noch einen Bruchteil ihrer alten römerzeitlichen Größe aufwies und dass alte römische Bäder, die man auf dem Rathausplatz von Écija ausgegraben hat, in westgotischer und frühislamischer Zeit als Friedhof dienten.
Nach dem Zerfall des Kalifats von Córdoba geriet Medina Astiggia in die Abhängigkeit verschiedener Taifa-Königreiche, erst der Birzaliden von Carmona, dann der Ziriden von Granada und schließlich der Abbadiden von Sevilla.
Ferdinand III. eroberte die Stadt 1240 von den Almohaden ("Reconquista"). In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Écija durch den Bau von Kirchen zur Stadt der Türme.
Eine dauerhafte Besiedlung Écijas kann bis ins achte vorchristliche Jahrhundert nachgewiesen werden, der römische Name der iberischen Siedlung lautete Astigi. Unter Kaiser Augustus wurde das an der Via Iulia Augusta gelegene Astigi die Hauptstadt eines der vier Konvente der römischen Provinz Baetica, in der Spätantike wurde aus der Stadt ein Bischofssitz.
Unter den Westgoten wurde Astigi eine Festung. Nach der Schlacht am Rio Guadalete im Juli 711 gegen die Mauren, in welcher der Westgotenkönig Roderich fiel, war Écija eine der ersten Städte, die von den Muslimen erobert und in ihre neue Provinz al-Andalus eingegliedert wurden. Zuerst hatten sich hierher noch Teile des geschlagenen westgotischen Heeres zurückgezogen.
Archäologische Funde zeigen, dass die Stadt damals nur noch einen Bruchteil ihrer alten römerzeitlichen Größe aufwies und dass alte römische Bäder, die man auf dem Rathausplatz von Écija ausgegraben hat, in westgotischer und frühislamischer Zeit als Friedhof dienten.
Nach dem Zerfall des Kalifats von Córdoba geriet Medina Astiggia in die Abhängigkeit verschiedener Taifa-Königreiche, erst der Birzaliden von Carmona, dann der Ziriden von Granada und schließlich der Abbadiden von Sevilla.
Ferdinand III. eroberte die Stadt 1240 von den Almohaden ("Reconquista"). In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Écija durch den Bau von Kirchen zur Stadt der Türme.
Parque Natural de la Sierra Norte de Sevilla
Das Gebirge Sierra Norte liegt östlich neben der Sierra de Aracena, nördlich von Sevilla. Es ist ein Teil der Sierra Morena.
Im Vergleich zur Sierra de Aracena ist es hier trockener, weshalb auch nicht mehr Korkeichen-, sondern Steineichenwälder vorherrschen. Diese bilden die für die Sierra Morena so charakteristischen Dehesas: locker stehende, parkartige Eichenwälder, unter denen Schweine und Rinder weiden.
Diese Landschaft ist ein Beispiel für die schonende Bewirtschaftung der Natur in alten Kulturlandschaften: Die Bäume schützen den Boden vor Erosion und bieten den Weidetieren Nahrung und Schatten. Die Sierra Norte wird von einigen Flüssen mit typischem Galeriewald (so genannt, weil er wie eine Galerie beide Seiten der Flüsse begleitet) durchzogen, und bietet solch seltenen Vögeln wie Kaiseradler, Mönchsgeier und Schwarzstorch einen Lebensraum.
Foto: © Donpositivo / WIKIMEDIA COMMONS
Im Vergleich zur Sierra de Aracena ist es hier trockener, weshalb auch nicht mehr Korkeichen-, sondern Steineichenwälder vorherrschen. Diese bilden die für die Sierra Morena so charakteristischen Dehesas: locker stehende, parkartige Eichenwälder, unter denen Schweine und Rinder weiden.
Diese Landschaft ist ein Beispiel für die schonende Bewirtschaftung der Natur in alten Kulturlandschaften: Die Bäume schützen den Boden vor Erosion und bieten den Weidetieren Nahrung und Schatten. Die Sierra Norte wird von einigen Flüssen mit typischem Galeriewald (so genannt, weil er wie eine Galerie beide Seiten der Flüsse begleitet) durchzogen, und bietet solch seltenen Vögeln wie Kaiseradler, Mönchsgeier und Schwarzstorch einen Lebensraum.
Foto: © Donpositivo / WIKIMEDIA COMMONS